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Hochgenuss und Kultur auf Schritt und Tritt

Übersichtskarte
Altstadtansicht. © Touristik und Marketing Schwäbisch Hall, Foto: Eva Maria Kraiss
Marktplatz mit Blick aufs Rathaus. © Touristik und Marketing Schwäbisch Hall, Foto: Eva Maria Kraiss
Kirche St. Michael . © Touristik und Marketing Schwäbisch Hall, Foto: Eva Maria Kraiss
Stadtführung. Foto: Ufuk Arslan
Schwäbisch Hall. Foto: Ufuk Arslan
Ein Stadtspaziergang in Schwäbisch Hall
Die Hohenlohebahn bringt uns schnurstracks nach Schwäbisch Hall, mitten in die Genießerregion Hohenlohe. Das charmante Land an Kocher, Jagst und Tauber ist stolz auf seinen ganz eigenen kulinarischen Lebensstil. Den spürt und schmeckt man auch in Schwäbisch Hall. Die Wege in der einstigen Salzsiederstadt sind kurz, so dass sich in einem Spaziergang alles Interessante fantastisch zu Fuß erkunden lässt. Kommen Sie mit auf eine kulinarisch-kulturelle Entdeckungstour in die ehemals freie Reichsstadt.

Anreise
Schwäbisch Hall ist an Sonntagen im Zweistundentakt mit dem Regionalexpress erreichbar (Kursbuchstrecke 783).

Aktuelle Verbindungen für die An- und Abreise mit der Bahn finden Sie unter www.3-loewen-takt.de und erhalten Sie bei der LÖWENLINE 01805-77 99 66 (14 Cent/Min. aus dem deutschen Festnetz, höchstens 42 Cent/Min. aus Mobilfunknetzen).

Mit der Bus & Bahn-App des 3-Löwen-Taktes können Sie Abfahrzeiten von Bus und Bahn ganz einfach über das Smartphone erfragen. www.3-loewen-takt.de/apps

Weitere Infos
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Kunsthalle Würth. © Andi Schmid
Fachwerkhäuser © Touristik und Marketing Schwäbisch Hall, Foto: Eva Maria Kraiss
Die große Treppe während einer Aufführung © Freilichtspiele Schwäbisch Hall, Foto: Jürgen Weller
Salzsieder © Touristik und Marketing Schwäbisch Hall
Comburg, Blickvon Einkorn © Touristik und Marketing Schwäbisch Hall, Foto: Nicole Hirsch
Tourenvorschlag:

Hochgenuss und Kultur auf Schritt und Tritt
Für die zeitliche Orientierung: Würde man keine Stopps einlegen, wäre man in ca. 15 Minuten vom Bahnhof aus im Zentrum.

Es ist nur ein Katzensprung von unserem Zielbahnhof bis ins malerische Zentrum Schwäbisch Halls. Über die Bahnhofstraße gelangen wir nach wenigen Minuten in die Katharinenvorstadt am Südufer des Kochers. Das einstige Handwerkerviertel entstand im Zuge einer Stadterweiterung im 14. Jh. Hier wurde 2001 die Kunsthalle Würth auf dem alten Brauereiareal eröffnet, ein Museum für zeitgenössische Kunst und Kunst der Moderne. In wechselnden Ausstellungen zeigt das Haus bedeutende Exponate aus den über 11.000 Objekten der Kunstsammlung des passionierten Sammlers und Unternehmers Reinhold Würth.

Über die Holzbrücke "Roter Steg" spazieren wir auf die Kocherinsel Unterwöhrd. Hier steht das Haller Globe Theater, ein Nachbau des Londoner Originals, in dem Shakespeare viele seiner berühmten Tragödien und Komödien uraufführte. Neben der großen Treppe übrigens eine der Hauptspielstätten der berühmten "Freilichtspiele Schwäbisch Hall".

Linkerhand führt eine Holzbrücke direkt zum Sulferturm, der früher als Gefängnis diente. Seinen Namen verdankt das mittelalterliche Bauwerk der Furt, die in alten Zeiten zur Saline auf dem Haalplatz führte. Dort wurde über Jahrhunderte hinweg, bis 1934, salzhaltiges Wasser - die Sole - aus dem Haalbrunnen geschöpft und Salz gesotten. Dazu wurde die Sole in großen eisernen Siedepfannen über offenem Feuer so lange erhitzt, bis das Wasser verdunstet war und das weiße Gold übrig blieb. Der daraus entstandene rege Salzhandel brachte Wohlstand in die Stadt. Heute wird ganz in der Nähe dieses alten Brunnens noch immer Sole für das Haller Solebad gewonnen.

Das "Grasbödele", eine kleine Insel im Kocher, queren wir über den "Steinernen Steg". Rechts liegt gleich das Hällisch-Fränkische Museum mit seinem 18,5 m hohen Keckenturm aus der Stauferzeit. Auf acht Etagen können Besucher darin die Historie der Region Hohenlohe-Franken von der Urgeschichte bis zum Ende des 18. Jh.s "erklimmen". Das Museum für Kunst- und Kulturgeschichte besteht aus insgesamt sieben historischen Gebäuden. Darunter die Stadtmühle, die Einblicke in die alte Tradition des Salzsiedens gewährt. Spannende Führungen erzählen Geschichten vom "weißen Gold", fahrbaren Palmeseln, eitlen Pfaffen und Bügeleisen für die halbe Welt.

Vom Museum aus gehen wir die Gasse "Im Keckenhof" entlang und treffen schließlich auf eines der geschichtsträchtigsten Fachwerkhäuser am Hafenmarkt, heute mit einer Bar ein Treffpunkt für Szenegänger. Durch die Haalstraße, auf der wir uns jetzt befinden, gelangen wir in einer Minute an den prächtigen Marktplatz mit der mittelalterlichen Kirche St. Michael, die 1156 geweiht wurde. Die große Freitreppe mit den 53 Stufen ist alljährlich von Juni bis August ein grandioser Schauplatz für die berühmten Freilichtspiele Schwäbisch Hall. Wer den Kirchturm St. Michaels erstürmt, darf sich über die schöne Aussicht auf die Stadt freuen. Neben der Kirche lädt das Café am Markt auf seine sonnenverwöhnte Terrasse zu Kaffee und Kuchen ein.

Wer es lieber deftig mag probiert die Spezialitäten vom Schwäbisch-Hällischen Landschwein oder Boeuf de Hohenlohe, erlesene Käsespezialitäten aus der Region oder aromatische Naturgewürze und hällischen Senf. Feinschmecker finden diese hochwertigen regionalen Produkte der Bäuerlichen Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall im Delikatessengeschäft "s`Hällische" - ebenfalls direkt bei der Kirche. An kleinen Stehtischen können die Köstlichkeiten auch gleich versucht werden (Mo.-Sa.). In die Altstadtfassade des Marktplatzes schmiegt sich auch der älteste Gasthof von Hall, der "Goldene Adler" ein. Seine renommierte Küche setzt auf regionale Produkte, raffiniert und abwechslungsreich präsentiert. Hohenlohische Hausmannskost gibt es auch im Museumsgasthof "Zum Roten Ochsen" aus dem 17. Jahrhundert im Freilandmuseum Schwäbisch Hall-Wackershofen. Er ist in nur acht Minuten mit der Hohenlohebahn zu erreichen.

Auch die Brauereikunst gehört zum Hohenloher lukullischen Vermächtnis. Von den vielen Weinkellereien und Weingärtnern in Hohenlohe ganz zu schweigen. Trank man im Mittelalter in Süddeutschland vor allem Wein, kamen um das 14. Jh. auch in Schwäbisch Hall, zunehmend Klosterbrauereien auf. Eine echte Traditionsbrauerei ist der Haller Löwenbräu. Seit 1724 stellt die Familie Deutelin den köstlichen Trunk her - zu probieren im Brauereiausschank zum Löwen in der Katharinenvorstadt. Ebenfalls dort, im ehemaligen Brauereiviertel, kann auch im Sudhaus bei der Kunsthalle Würth Selbstgebrautes verköstigt werden. Von der Dachterrasse aus genießt man einen herrlichen Blick zur Großcomburg und zu frisch gezapftem Bier gesellen sich regionale, bodenständige Schmankerl.


Adressen, Sehenswertes und Veranstaltungen

Touristik Stadt Schwäbisch Hall, Am Markt 9, 74523 Schwäbisch Hall, Tel. +49 791 751246, www.schwaebischhall.de Oktober-April Mo.-Fr. 9-17; Mai-September Mo.-Fr. 9-18, Sa./So. 10-15 Uhr.

Kunsthalle Würth, Lange Str. 35, 74523 Schwäbisch Hall, Tel. +49 791 946720, www.kunsthalle-wuerth.de
Tägl. 10-18 Uhr, 25./26. Dezember und 1. Januar 12-17 Uhr; 24./31. Dezember geschlossen; Öffentliche Führungen in den Sommermonaten einmal im Monat 14 Uhr (6 Euro/Pers.). Eintritt frei.

Hällisch-Fränkisches Museum, Museum für Kunst- und Kulturgeschichte, Keckenhof 6, 74523 Schwäbisch Hall, Tel. +49 791 751289, www.schwaebischhall.de. Di.-So. 10-17 Uhr; Karfreitag, 24./25./31. Dezember geschlossen. Eintritt frei..

Café am Markt, Am Markt 10, 74523 Schwäbisch Hall, Tel. +49 791 6612, www.cafe-hall.de. Mo.-Fr. 8-18, Sa./So./Feierag 9-17 Uhr.

S' Hällische, Delicatessen & Bistro, Neue Str. 2, 74523 Schwäbisch Hall, Tel. +49 791 9466521, www.besh.de. Mo.-Fr. 8-18.30, Sa. 7.30-14.30 Uhr.

Genießerregion Hohenhlohe, Arbeitskreis Kulinaristik in Hohenlohe, c/o Touristikgemeinschaft Hohenlohe e.V., Allee 16, 74653 Künzelsau, Tel. 07940 18206, www.geniesserregion-hohenlohe.de

Hotel Gasthof Goldener Adler, Am Markt 11, 74523 Schwäbisch Hall, Tel. +49 791 94664680, www.hotelgoldeneradler.de. Tägl. 12-22 (von 14-18 Uhr Kleine Karte).

Gasthof "Zum Roten Ochsen" am Hohenloher Freilandmuseum Wackershofen, 74523 Schwäbisch Hall-Wackershofen, Tel. +49 791 9468886, www.roter-ochsen-wackershofen.de. Mi.-Sa. 10-21, So./Feiertag 10-18 Uhr (warme Küche bis 15.30 Uhr).

Sudhaus an der Kunsthalle Würth, Lange Str. 35/1, 74523 Schwäbisch Hall, Tel. +49 791 9467270, www.sudhaus-sha.de, Di.-Sa. 9-22, So./Feiertag 9-18 Uhr.

Brauerei-Ausschank zum Löwen, Mauerstr. 17, 74523 Schwäbisch Hall, Tel. +49 791 2041622, www.brauereiausschank-zum-loewen-schwaebischhall.de. Fr.-Di. 11.30-14 und 17.30-23 Uhr.

Freilichtspiele auf der Großen Treppe Schwäbisch Hall, jedes Jahr Juni-August, www.freilichtspiele-hall.de

Würth Open-Air, Musikalisches jedes Jahr im Juli, www.wuerth-open-air.de

Salztag, Jakobimarkt, Kuchen- und Brunnenfest u.v.m. im Veranstaltungsprogramm der Stadt Schwäbisch Hall unter www.schwaebischhall.de

Anreise
Schwäbisch Hall ist an Sonntagen im Zweistundentakt mit dem Regionalexpress erreichbar (Kursbuchstrecke 783).

Anreise beispielsweise:
Heilbronn Hbf ab 08:03 oder 10:03 Uhr
Schwäbisch Hall an 08:51 oder 10:51 Uhr

Rückreise beispielsweise:
Wackershofen ab 15:11, 17:11 oder 19:11 Uhr
Heilbronn Hbf an 15:52, 17:52 oder 19:52 Uhr

Aktuelle Verbindungen für die An- und Abreise mit der Bahn finden Sie unter www.drei-loewen-takt.de und erhalten Sie bei der LÖWENLINE 01805-77 99 66 (14 Cent/Min. aus dem deutschen Festnetz, höchstens 42 Cent/Min. aus Mobilfunknetzen).

Mit der Bus&Bahn-App des 3-Löwen-Takts Abfahrzeiten der Züge ganz einfach über das Smartphone erfragen. Info: www.3-loewen-takt.de/apps
Service:

Gut zu wissen:
Einen ausführlichen Stadtrundgangsführer gibt es zum Download unter www.schwaebischhall.de (Tourismusstadt/Touristischer Stadtrundgang).

Oder lieber per Pedes durch die Schleifbachklinge ins Hohenloher Freilandmuseum? Dann empfehlen wir unsere Sonntagstour "Zu Besuch beim Schwäbisch-Hällischen Mohrenköpfle".

Müde Füße? Ausspannen kann man in Schwäbisch Hall am besten in der heilsamen Sole des Solebads, www.solebad-hall.de

Alle Termine wurden sorgfältig recherchiert, geprüft und angelegt. Trotzdem lässt es sich nicht vermeiden, dass Termine sich verschieben, entfallen oder vom Veranstalter fehlerhaft erfasst oder übermittelt werden. Daher können wir für die Tagesaktualität sowie die inhaltliche Richtigkeit der Veranstaltungstermine Dritter keine Gewähr bieten. Wir empfehlen Ihnen deshalb stets vor dem Besuch einer Veranstaltung die Informationen zur Veranstaltung beim Veranstalter selbst einzuholen.