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Schillerjahr 2005 - Baden Württemberg
Inszenierungen, Ausstellungen, Lesungen und Events
in Marbach, Lorch, Ludwigsburg, Stuttgart und Mannheim
Friedrich Schiller, einer der größten deutschen Klassiker, soll zeitlebens einen starken schwäbischen Dialekt gesprochen haben. 1759 erblickte er in Marbach am Neckar das Licht der Welt. Neben dem Geburtshaus befindet sich in Marbach heute auch das Schiller-Nationalmuseum und das Deutsche Literaturarchiv mit seiner wertvollen Sammlung alter Schriften. Weitere Stationen waren für den jungen Schiller dann das beschauliche Lorch östlich von Stuttgart und die Residenzstädte Ludwigsburg und Stuttgart. Aus den Zwängen des Elternhauses und der Strenge seiner Ausbildung zum Arzt an der Militärakademie, sucht Schiller Zuflucht in der Literatur und beginnt zu dichten. Mit der Uraufführung seines genial-wilden Jugendwerkes „Die Räuber“ 1782 am Nationaltheater Mannheim im damals badischen Ausland wird Schiller früh berühmt. Nach einem Jahr als Theaterdichter in Mannheim verlässt er dann 1785 seine Heimat, um sich in Jena und Weimar niederzulassen.
Schiller hat die für sein Schaffen als Freiheitsdichter prägenden Jugendjahre im Schwäbischen erlebt, wo sein Genie gereift ist. Baden-Württemberg, damals wie heute ein bedeutendes Kulturland, begeht deshalb das Jahr 2005 anläßlich des 200. Todestages mit dem „Schillerjahr 2005“. Insbesondere in den Schillerstädten Marbach, Loch, Ludwigsburg Stuttgart und Mannheim steht dabei alles im Zeichen einer umfassenden Begegnung und Auseinandersetzung mit dem Werk und dem Leben des großen Sohnes.
Die Zusammenarbeit der Schillerstädte Baden-Württembergs ermöglicht im „Schillerjahr 2005“ eine Reise zu den Jugendstätten des großen Dichters. Eine große Zahl Veranstaltungen, Inszenierungen, Ausstellungen und Events schafft vielfältigen Zugang zu Schillers Leben und Werk und bietet zugleich die beste Möglichkeit, der Dichterpersönlichkeit an authentischen Orten seiner Jugend nachzuspüren.
Unser Projektpartner:

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